Reparatur-Treff

Reparatur-Treff Bad Neuenahr erfolgreich gestartet

Am 22.10.2018 hat wie geplant der Reparatur-Treff, gefördert von der Kath. Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., dem SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Haus der Familie / Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr seine Pforten geöffnet.
Dass in der Bevölkerung Interesse besteht, hat man an den tel. Anfragen weit vor dem Öffnungstermin gemerkt, aber dass ein solcher Ansturm wie an dem Öffnungstag erfolgte, war unglaublich.
Ein alter, aber geliebter Radiowecker, eine sehr alte, aber auch geliebte mech. Küchenwaage, defekte Nähmaschinen, ein elektr. Fuchsschwanz, eine Bohrmaschine, Munddusche, CD-Player und viel mehr haben dem Team beim ersten Reparatur-Treff neben jeder Menge Arbeit große Freude über die Reparaturerfolge bereitet.
Ausgesprochen positiv ist, dass nicht nur angesichts der Wegwerfgesellschaft sondern auch aus der Liebe zu alten bekannten Geräten und fehlenden adäquaten Nachfolgemodellen auch in unserer modernen Gesellschaft doch noch das Bedürfnis besteht, sich nicht von der verflixten Technik unterkriegen zu lassen und die Hilfe von solchen Teams wie dem Reparatur-Treff Bad Neuenahr in Anspruch zu nehmen.
Die strahlenden Gesichter der „Kunden“ waren, wie auch die teilw. großzügigen Spenden die größte Belohnung für das Team.
Der Treff wird ab jetzt jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr stattfinden. Ferienzeiten und Terminänderungen werden in den Medien rechtzeitig bekanntgegeben.
Wir freuen uns auf den nächsten Termin am 12.11.2018 im Mehrgenerationenhaus, Weststr.6 in Bad Neuenahr mit vielen Besuchern.

Frank Kühnel, Telefon: 02641/3966875

SNW-Gesprächskreis Bad Neuenahr am 7. November 2018

Im Gesprächskreis des SNW Bad Neuenahr wird Manfred Mehlhop am Mittwoch, 7. November 2018 ein Buch mit wesentlichen Aussagen zum Philosophieren von Sir Karl R. Popper vorstellen:
„Alle Menschen sind Philosophen“.
Sir Karl R. Popper, der Begründer des Kritischen Rationalismus, war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Bahnbrechendes leistete er in der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie und beim Verständnis der Voraussetzungen offener demokratischer Gesellschaften. Er beeinflusste viele wichtige Zeitgenossen in Politik, den Wissenschaften, im Kulturbereich und der Wirtschaft wie z.B. Helmut Schmidt, Ralf Dahrendorf, Ernst Gombrich, Friedrich August von Hayek und Alfred Herrhausen.
Zu seinem 100.Geburtstag brachte der Piper Verlag ein Buch heraus, in dem Poppers Hauptgedanken zum Philosophieren zusammengestellt sind. Popper war der Meinung, dass alle Menschen Philosophen seien, denn sie dächten über die Grundfragen des Lebens nach. Auch seien alle dafür begabt, die einen mehr, die anderen weniger. Popper zeichnete sich aus durch seine einfache, allgemein verständliche Sprache und seine sokratische Bescheidenheit.
Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus. Der Eintritt ist kostenfrei. Gäste und Diskutanten sind, wie immer, herzlich willkommen!

LitGruppe im SNW

Anne Pförtner anne@diepfoertners.de
Unsere Themen im November 2018
immer donnerstags in der Villa Sibilla um 15.30 h

Donnerstag, 8. November 2018
Gabriele Münter / Wassily Kandinsky
Gabriele Münter, 1877 in Berlin geboren, geht 1902 gegen alle Widerstände nach München, um Malerin zu werden. Bei Wassily Kandinsky nimmt sie Unterricht, verliebt sich in ihn und wird seine Muse. Beide sind auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Kandinsky gilt schon bald als Meister der Abstraktion und wird Begründer des „Blauen Reiters“. Genau wie ihre Künstlerkollegin Paula Modersohn-Becker versucht auch die Münter, Ella genannt, immer wieder ihre Rolle als Frau in der Kunst zu finden. Das Paar Münter - Kandinsky zog auf Bitten der russischen Malerkollegen Marianne von Werifkin und Alexey von Jawlensky nach Murnau am Staffelsee. Hier haben sie alle zusammen an der Entwicklung neuer Maltechniken gearbeitet und sich gegenseitig inspiriert.
Die Verbindung zwischen Münter und Kandinsky war keineswegs konfliktfrei. Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges ging Kandinsky zurück nach Russland und Gabriele Münter floh nach Skandinavien. Hier in Stockholm traf sich das Paar zum letzten Male. Erst Jahre später erfuhr sie, dass Kandinsky eine andere geheiratet hat.
Leben und Werk dieser beiden Künstler stellen Josef Kühlem und Dieter Roßbach in ihrem Bildvortrag vor.

Donnerstag, 23. November 2018
Alberto Dines: Tod im Paradies – die Tragödie des Stefan Zweig
Wer kennt sie nicht, Zweig’s weltberühmte „Schachnovelle“ oder die “Ungeduld des Herzes“. Stefan Zweig liebte es zu Reisen, z.B. quer durch Europa, Nordafrika, Indien oder auch in die Neue Welt. Diese Reise- und Wanderlust wurde in seinem letzten Lebensjahrzehnt zur Notwendigkeit. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung floh er 1941 mit seiner zweiten Frau Lotte Altmann ins brasilianische Petropolis. Hier schrieb er u.a. „Die Welt von gestern und hier beendete er seine „Schachnovelle“. Im Februar 1942 setzte das Ehepaar Zweig seinem Leben ein Ende. Im Testament, einer Liebes- und Abschiedserklärung an Brasilien, spricht er davon, dass seine Kräfte "durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft" seien. Schon drei Jahre vor seinem Tod schrieb er „am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde“.
Über die letzten Lebensjahre hat Alberto Dines, in seiner Heimat ein berühmter Journalist und Autor, ein einfühlsames Lebensbild des Dichters geschaffen. Minnie Rischkowsky stellt Stefan Zweigs wichtigste Werke vor und geht besonders auf seine letzten Lebensjahre ein.

Reparatur-Treff

Reparieren statt wegwerfen

In Bad Neuenahr-Ahrweiler wird ein Reparatur-Treff gegründet
Gemeinsam entsteht das ehrenamtliche Projekt „Reparatur-Treff“ des SeniorenNetzWerks, des Hauses der Familie/ Mehrgenerationenhauses und der Katholischen Familienbildungsstätte.

Der geplante Reparatur-Treff soll eine Runde begeisterter, technisch begabter Leute werden, die sich 2 x im Monat (Die Termine werden noch bekanntgegeben) im Mehrgenerationenhaus, Weststr. 6 treffen.
Die Ziele dieses Teams werden sein, auf ehrenamtlicher Basis, mit viel Spaß und Enthusiasmus die Umwelt zu entlasten, indem es mithilft, dass nicht alle Dinge, die ihre Funktion eingestellt haben, sofort weggeworfen werden und – Altes oder Neues - nicht mehr Funktionsfähiges repariert, damit es erhalten und weiter benutzt werden kann.
Alles was zum Haushalt gehört, ob Videorekorder, CD-Player, Radio, Heckenschere, Mixer, Kinderspielzeug soll geprüft und wenn möglich repariert werden.
Der Treff soll auch denen mit Tipps und Tricks zur Seite stehen, die gerne selbst reparieren, aber Begleitung und Unterstützung dazu benötigen.
Die Räumlichkeiten warten jetzt nur noch auf die super motivierte Mannschaft, die dem Reparatur-Treff das nötige Leben einhaucht.
Wir freuen uns über Ihre Anrufe.
Kontakt: Frank Kühnel, Tel.: 02641 / 39 66 875

Handy-Workshoip

Jüngere Generation will Senioren das moderne Handy nahebringen/

Seniorennetzwerk, Okuja und Mehrgenerationenhaus arbeiten zusammen

Wer heutzutage als Schüler oder Student kein Handy besitzt, ist in Sachen Kommunikation meist gänzlich außen vor. Auch für die Elterngeneration ist das Mobiltelefon längst zum ständigen Begleiter geworden. Für Senioren hingegen sind die elektronischen Gerätschaften zumeist Neuland. Ein spezielles Angebot soll nun Abhilfe schaffen.
Zu diesem Anlass haben sich das SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr, die Offene Kinder- und Jugendarbeit (Okuja) und das Team des Mehrgenerationenhauses, das die Räumlichkeiten für das Projekt zur Verfügung stellt, zusammengeschlossen. Die Idee der Aktion ist, Senioren den Umgang mit den modernen Kommunikations- und Recherchemöglichkeiten eines Handys vertraut zu machen, da diese Entwicklung zunehmend das alltägliche Leben bestimmt. „Es geht allerdings um weit mehr als um den Umgang mit den Handys“, so Ann-Kathrin Glöde, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Okuja eine der Jugendlichen ist, die das von den Senioren gewünschte Projekt leiten. „Es geht vielmehr auch um das soziale Miteinander und die gegenseitige Hilfe. Deshalb ist es sehr wichtig für uns, dass wir ein generationenübergreifendes Projekt anbieten.“
Ein ähnliches Projekt hat es bereits vor einigen Jahren gegeben, damals im Haus der Jugend. Hierfür wählte man jedoch nur einen einzigen Nachmittag, sodass keine großen Erfolge zu erkennen waren. Das soll im September anders sein. „Wir haben drei Nachmittage ausgewählt, da es sich doch um ein sehr umfangreiches Thema handelt“, so Glöde. Gemeinsam mit Annalena Di Carlo, die ebenfalls für die Okuja tätig ist, wird sie am 4., 11. und 18. September von 16.30 bis 17.30 Uhr allen interessierten Senioren den Umgang mit Mobiltelefonen beizubringen versuchen. Genug Zeit also, noch offene Fragen zu klären oder von ersten eigenen Erfahrungen mit dem Handy zu berichten.
Doch nicht nur die Senioren sollen von der Aktion profitieren. Rainer Nennmann, vom SeniorenNetzWerk, sieht durchaus auch Vorteile für die Jugendlichen. „Wissen zu vermitteln stärkt neben dem Austausch und dem sozialen Miteinander auch ihre didaktischen Fähigkeiten. Es verschafft ihnen ein gutes Gefühl, ihre Kenntnisse weitergeben zu können.“ Ann-Kathrin Glöde verweist auf den gravierenden Umbruch in der Kommunikationstechnik. Gerade diese Entwicklung lasse eine zu große Lücke zwischen den Generationen entstehen, die durch Projekte wie dieses geschlossen werden müsse.
Beide erhoffen sich eine schöne Zeit für alle, unabhängig davon, wie viel Wissen am Ende tatsächlich mitgenommen wird. Rainer Nennmann verweist auch auf den „Geist der positiven Kooperation“ zwischen dem SeniorenNetzWerk, der Okuja und dem Mehrgenerationenhaus, der zum Gelingen der Nachmittage beitragen soll.

SNW-Treff am 29. März 2018

Notfalldose: Rettung aus dem Kühlschrank

Haben Sie schon eine Notfalldose? Hierbei handelt es sich nicht um eine Spardose mit einem Notgroschen!
Die Notfalldose enthält all Ihre wichtigen medizinischen Daten.
Sie ermöglicht eine schnelle Hilfe durch den Rettungsdienst. In einer Notsituation, wenn es auf jede Minute ankommt, sind wichtige Gesundheitsdaten schnell verfügbar, die zudem ohne technischen Aufwand leicht aufbewahrt werden können.
Warum ist eine Notfalldose sinnvoll?
Wie funktioniert eine Notfalldose? Warum soll sie in den Kühlschrank?
Woher weiß der Rettungsdienst, dass eine Notfalldose vorhanden ist?
Welche Informationen sollten in der Notfalldose sein?

Auf all diese Fragen wird ein Mitarbeiter des DRK in der Auftaktveranstaltung zum Thema „Notfalldosen“ antworten.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 29. März 2018, 10:00 Uhr im ev. Gemeindehaus in der Wolfgang-Müller-Str. statt.
Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Singkreis des SNW

Nach einjähriger Pause wird im SeniorenNetzWerk wieder gesungen!

Der Singkreis trifft sich jeweils am letzten Freitag im Monat in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus, Wolfgang Müller-Straße 9 in Bad Neuenahr.
Besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Sie sollten aber Spaß daran haben, bekannte und neue Lieder zu singen.
Singen bringt Farbe in den Alltag, belebt Körper und Geist und verbindet die Menschen miteinander.
Volkslieder sind dabei besonders gut geeignet, denn sie sind weit verbreitet und haben leicht verständliche Texte. Das erleichtert den Zugang zum gemeinsamen Singen.
Die musikalische Leitung hat Günter Lieverscheidt.
HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE!

Die Cafégruppe des SNW

Seniorinnen und Senioren der Cafégruppe des SNW betreuen seit mehr als fünf Jahren die Gäste im öffentlichen Wohnzimmer .
Das Mehrgenerationenhaus in der Weststraße 6 im Stadtteil Bad Neuenahr ist der Ort dieses ehrenamtlichen Engagements. Das Café auf der mittleren Etage des Hauses ist ein Treffpunkt der Generationen. Es bietet neben der Möglichkeit, mal eine Pause im Alltag einzulegen unter anderem auch eine Vielzahl von Informationen über Dienstleistungs-, Beratungs- und Hilfsangebote, eine Lese-/Spiele-Ecke, einen Such-und Find-Buchtausch-Tisch und zwei frei zugängliche öffentliche Internetplätze. Vor allem aber ist das öffentliche Wohnzimmer ein Ort der Begegnung und des zwanglosen Miteinanders. In den schönen Räumlichkeiten macht es Freude, sich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen mit anderen Gästen zu unterhalten oder auch das ein oder andere Angebot wahrzunehmen.
Im Sinne der Phase 3 des Netzwerkgedankens „Ich mit anderen für andere“ haben viele Seniorinnen und Senioren hier eine für sie interessante und sinnvolle Möglichkeit gefunden, sich ehrenamtlich einzubringen. Generationenübergreifende Aspekte spielen dabei eine große Rolle. Im Mehrgenerationenhaus / Haus der Familie leisten auch junge Menschen soziale Dienste. Die Zusammenarbeit mit ihnen bereitet vielen Senioren Freude. Gäste betonen immer wieder, dass sowohl der Kontakt mit ehrenamtlichen Senioren, als auch mit den jungen Menschen im Café Anlass zu guten Gesprächen gibt.
Wir möchten Sie einladen, uns im Café zu besuchen und sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Wir sind montags bis freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr in unterschiedlichen Teams für Sie da.
Wenn Sie Lust haben, sich im Café zu engagieren und Einzelheiten über den ehrenamtlichen Einsatz erfahren möchten, wenden Sie sich bitte
• an die Leiterin der „Café-Gruppe“ Renate Knauer / Tel.: 02641-914743,
• an die Leiterin des MGH/HdF Marion Surrey / Tel.: 02641-9149892
• oder an Pfarrer Friedemann Bach / Tel.: 02641-2079670.

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